Zitierregeln – historioPLUS

aktualisiert und erweitert am 27.7.2017

Die Zitierregeln und die Hinweise für die Textgestaltung orientieren sich an jenen der „Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften“ (ÖZG), nachzulesen unter http://wirtges.univie.ac.at/oezg/ (Textgestaltung). Der Zitationsstil für historioPLUS ist auch in Citavi verfügbar.

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Allgemeine Regeln

  • Belegverfahren: Fußnoten
  • Fußnoten beginnen immer mit einem Großbuchstaben und enden mit einem Punkt
  • bei aufeinanderfolgenden Literaturangaben Trennung durch einen Strichpunkt

Seitenverweise

  • Angabe der Seite(n) am Ende der Literaturangabe
  • Seitenverweise ohne Kürzel („S.“, „p.“ usw.)
  • bezieht sich der Verweis auf zwei aufeinanderfolgende Seiten kann ein „f.“ hinzugefügt werden:
    Beispiel: 4–5 oder 4 f.
  • bezieht sich der Verweis auf mehr als zwei Seiten, müssen die erste und letzte Seite angegeben werden. Beispiel: 34–37.

Formale Gestaltung

  • Beim ersten Verweis auf ein Werk ist ein Vollbeleg notwendig. Dies bedeutet die vollständige Angabe aller Daten – wie im Literaturverzeichnis entsprechend den historioPLUS-Zitierregeln. Anschließend erfolgt der exakte Hinweis auf die Seite, aus der die Textstelle übernommen wurde.
    Beispiele: Herfried Münkler, Imperien. Die Logik der Weltherrschaft – vom Alten Rom bis zu den Vereinigten Staaten, Berlin 2005, 157.
    Jürgen Kuczynski, Geschichte des Alltags des deutschen Volkes, 5 Bde., Berlin 1981, 45.
    Karl Lamprecht, Deutsche Geschichte, in: Historische Zeitschrift 71 (1893), 465–498, hier 472.
  • Wurde ein Werk bereits einmal im Anmerkungsapparat vollständig angeführt, so erfolgt anschließend nur mehr ein Kurzbeleg in Form von: Familienname, gekürzter Titel (= das erste Substantiv).
    Beispiel: Lamprecht, Geschichte, 472.
  • Der Nachweis eines indirekten Zitates (paraphrasierte Textstelle) bzw. der Verweis auf weiterführender Literatur erfolgt mit Hilfe der Angabe „Vgl.“ (=Vergleiche) vor dem Beleg.
    Beispiel: Vgl. Josef Ehmer / Albert Müller, Sozialgeschichte in Österreich. Tradition, Entwicklungsstränge und Innovationspotential, in: Jürgen Kocka, Hg., Sozialgeschichte im internationalen Überblick. Ergebnisse und Tendenzen der Forschung, Darmstadt 1989, 109–140, hier 130.
  • Wird unmittelbar hintereinander (aber nur dann) auf dasselbe Werk Bezug genommen, dann ist anstelle des Kurzbelegs der Belegverweis „Ebd.“ (=Ebenda) zu verwenden.
    Beispiel: Ebd., 45. Oder: Vgl. ebd., 45.

Dokumentation

1. Allgemeines

  • Grundlage für die Angaben ist nicht der Einband, sondern die Seite, auf der Verfasser und Titel angegeben sind.
  • Der Familienname der Autoren und Autorinnen wird hervorgehoben (Kapitälchen).
  • Der Vorname der Autoren und Autorinnen wird vollständig angeführt.
  • Bei zwei bzw. drei Autoren und Autorinnen erfolgt die Trennung durch einen Schrägstrich (mit Leerzeichen vor und nach dem Schrägstrich).
  • Bei mehr als drei Autoren und Autorinnen wird der/die erste genannt, alle weiteren werden unter „u. a.“ subsumiert.
  • Bei mehr als drei Erscheinungsorte erfolgt ebenfalls ein „u. a.“: Wien u. a.
  • Ungenannte Verfasser: N. N.
  • Fehlender/unbekannter Verlagsort: [o. O.]
  • Fehlendes/unbekanntes Erscheinungsjahr: [o. J.]
  • Bei englischsprachigen Titeln werden die Wörter mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben. Ausnahme: Kurze Präpositionen, bestimmte und unbestimmte Artikel.
  • Wenn nicht die erste Auflage eines Werkes zitiert wird, ist dies durch Angabe der Auflage zu vermerken. Beispiel: „2. Auflage“
  • Wenn es sich um ein mehrbändiges Werk handelt, ist dies anzugeben. Beispiel: „5 Bde.“ Wird ein bestimmter Band mit einem Bandtitel zitiert, wird dies ebenso angegeben. Beispiel: „Bd. 1: Die wirtschaftliche Entwicklung“; eventuelle Zusatzangaben (Auflage, Bandangabe) sind nach dem Titel mittels Beistriche einzufügen.
  • Es erfolgen keine Angaben hinsichtlich des Verlages!
  • Es erfolgen keine Angaben bezüglich der Reihe!

2. Monografie

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, Erscheinungsort Erscheinungsjahr.

Beispiele:
Peter Kriedte, Spätfeudalismus und Handelskapital, Göttingen 1980.

Jürgen Kuczynski, Geschichte des Alltags des deutschen Volkes, 5 Bde., Berlin 1981.

Peter Kriedte / Hans Medick / Jürgen Schlumbohm, Industrialisierung vor der Industrialisierung. Gewerbliche Warenproduktion auf dem Land in der Formationsperiode des Kapitalismus, Göttingen u. a. 1977.

Fernand Braudel, La Méditerranée et le Monde méditerranéen à l’époche de Phillippe II., 2. Auflage, Paris 1966.

3. Sammelband

Vorname Familienname, Hg., Haupttitel. Untertitel, Erscheinungsort Erscheinungsjahr.

  • Weiters gelten die Regeln unter „Monografie“.

Beispiele:
Pietro Rossi, Hg., Theorie der modernen Geschichtsschreibung, Frankfurt/Main 1987.

Maxine Berg, Hg., Markets and Manufacture in Early Industrial Europe, London / New York 1991.

4. Artikel in Sammelband

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, in: Vorname Familienname, Hg., Haupttitel. Untertitel, Erscheinungsort Erscheinungsjahr, Seitenangaben (Anfang und Ende des Beitrags).

Beispiele:
Josef Ehmer / Albert Müller, Sozialgeschichte in Österreich. Tradition, Entwicklungsstränge und Innovationspotential, in: Jürgen Kocka, Hg., Sozialgeschichte im internationalen Überblick. Ergebnisse und Tendenzen der Forschung, Darmstadt 1989, 109–140.

Nachum Th. Gross, Die Stellung der Habsburgermonarchie in der Weltwirtschaft, in: Alois Brusatti, Hg., Die Habsburgermonarchie, Bd. 1: Die wirtschaftliche Entwicklung, Wien 1973, 1–28.

5. Artikel in Zeitschrift

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, in: Zeitschriftentitel Jahrgang/Heft (Erscheinungsjahr), Seitenangaben.

  • Zeitschriftentitel werden in der Regel bei der ersten Erwähnung ausgeschrieben, die Abkürzung kann in Klammer angegeben und in der Folge verwendet werden.
  • keine Angabe der Herausgeber oder des Erscheinungsortes.

Beispiele:
Karl Lamprecht, Deutsche Geschichte, in: Historische Zeitschrift 71 (1893), 465–498.

Mark Mazower, Military Violence and National Socialist Values: The Wehrmacht in Greece, in: Past and Present 134/3 (1992), 129–158.

6. Zeitungsartikel

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, in: Zeitungstitel Jahrgang, Erscheinungsdatum, Seitenangaben.

  • Die Dokumentation von Zeitungsaufsätzen orientiert sich an Zeitschriftenaufsätzen. Wichtig ist die Angabe des Datums, um das Exemplar identifizieren zu können.

Beispiel:
Ulrich Raulff, Die geheime Geschichte. Michel Foucault entwirft eine agonale Historik, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung 93, 22. 04.1998, 5.

7. Dissertationen, Diplomarbeiten und unveröffentlichte Manuskripte

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, Art der Schrift, Erscheinungsort Erscheinungsjahr.

Beispiele:
Lutz K. Berkner, Family, Social Structure and Rural Industry. A Comparative Study of the Waldviertel and the Pays de Caux in the Eighteenth Century, phil. Dissertation, Havard University 1989.

Arno Fitz, Die Frühindustrialisierung Vorarlbergs und ihre Auswirkungen auf die Familienstruktur, phil. Diplomarbeit, Universität Wien 1981.

Paul Bjetak u. a., Das Studium der Geschichte an der Universität Wien, unveröffentlichter Projektbericht, Wien 1990.

8. Internetressourcen gültig ab Jahrgang 3 (2016)

  • Zitiert wird nach denselben Regeln wie bei gedruckten Werken. Zusätzlich muss bei Onlineressourcen die Internetadresse vermerkt werden, wobei zwischen „normalen“ Internetadressen (URL) und persistenten Adressen (URN, DOI, PURL) unterschieden wird. Persistente Adressen sind unbedingt vorzuziehen.
  • Für den Fall, dass nur ein URL vorliegt, muss das Datum des letzten Zugriffs angegeben werden, bei der Verwendung von persistenten Adressen ist dies nicht notwendig. Da sich die Verfügbarkeit der Quelle leicht ändern kann, ist außerdem eine Sicherung der Quelle (z. B. Ausdruck, Screenshot, Abspeichern, etc.) nötig.
  • Bei Onlineressourcen kann zwischen zwei Typen von Quellen unterschieden werden. 1) Digitalisate von Druckwerken und online veröffentlichte Werke und 2) Webseiten und Textdateien aus dem Internet (z.B. PDF-Dateien). Bei Digitalisaten handelt es sich um eine „nachträgliche“ vollständige Digitalisierung eines bereits in gedruckter Form veröffentlichten Werkes.
8.1 Digitalisate von Druckwerken und online veröffentlichte Werke
    • Nach Ermessen kann die Plattform / digitale Bibliothek, Beispiel: „Projekt Gutenberg-DE“ oder „Österreichischen Nationalbibliothek“ zusätzlich angegeben werden.
  • Bei Digitalisaten von Druckwerken:

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, Erscheinungsort Erscheinungsjahr, online unter: evtl. Plattform, Internetadresse (ggf. Datum des letzten Zugriffs).

  • Bei Digitalisaten von Artikeln in Zeitschriften:

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, in: Zeitungstitel Jahrgang, Erscheinungsdatum, Seitenangaben, online unter: evtl. Plattform, Internetadresse (ggf. Datum des letzten Zugriffs).

Beispiele für Digitalisate:
Jürgen Bona Meyer, Ueber Fichte’s Reden an die deutsche Nation, Hamburg 1862, URN: nbn:de:bvb:12-bsb10046858-9.

Johann Gottlieb Fichte, Reden an die deutsche Nation, Berlin 1808, online unter: Österreichische Nationalbibliothek, http://data.onb.ac.at/ABO/%2BZ158152005 (29.04.2015).

Robert Hoffmann, Die Britische Intervention bei der Ausreise Kaiser Karls aus Österreich im März 1919, in: Zeitgeschichte 1/1 (1973), 4–9, online unter: http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=ztg&datum=1973&page=24&size=45 (29.04.2015).

Beispiele für online veröffentlichte Werke:
John W. Chaffee / Denis Twitchett, Hg., The Cambridge History of China, Bd. 5/2: The Five Dynasties and Sung China, 960–1279 AD, Cambridge 2015, DOI: 10.1017/CHO9781139193061.

Daniel Bernsen / Alexander König / Thomas Spahn, Medien und historisches Lernen. Eine Verhältnisbestimmung und ein Plädoyer für eine digitale Geschichtsdidaktik, in: Zeitschrift für digitale Geschichtswissenschaften 1 (2012), 1–27, online unter: http://universaar.uni-saarland.de/journals/index.php/zdg/article/view/294/358 (24.11.2014).

Günter Stemberger, Das Judentum in früharabbinischer Zeit. Zu neuen Entwicklungen in der Forschung, in: Historische Zeitschrift 300/1 (2015), 1–32, DOI: 10.1515/hzhz-2015-0001.

8.2 Webseiten und Textdateien aus dem Internet (z. B. PDF-Dateien)
    • Bei Webseiten mit besonders häufig wechselnden Inhalten ist zusätzlich zum Datum auch die Angabe der Uhrzeit notwendig.

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, Erscheinungsort Erscheinungsjahr, online unter: Titel der Homepage, Internetadresse (Datum des letzten Zugriffs).

Beispiele:
Martin Krenn, Working Conditions. The Dark Side of Tourism, Wien 2012, online unter: Eurofound – European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions, http://eurofound.europa.eu/observatories/eurwork/articles/other/working-conditions-the-dark-side-of-tourism (24.11.2014).

Brigitte Reisenberger, Hunger auf dem Holzweg. Land Grabbing in Mozambique, online unter: Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation,  http://www.vidc.org/index.php?id=1789 (24.11.2014).

N.N., Assoziierungsabkommen gebilligt. Bundestag streitet über Folgen für Russland, online unter: tagesschau.de, http://www.tagesschau.de/inland/abkommen-ukraine-101.html (26.03.2015, 16:12).

Karin Hofer / Stefan Wally, Die Salzburger Milieulandschaft. Untersuchung der Sozialstruktur Salzburgs nach den Kriterien der Sinus Milieus, Salzburg 2011, online unter: Neue Forschungsgesellschaft für jüngere Geschichte, Gegenwart und Zukunft, http://n-fg.at/wp-content/uploads/2011/12/NFG-Sinus-final.pdf (24.11.2014).

Universität Wien, Institut für Bildungswissenschaft – Islamische Religionspädagogik, Türkisch-Islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich (ATIB Union), Wien [o. J.], online unter: Islamlandkarte. Islamische Vereine und Moscheen in Österreich, http://www.islam-landkarte.at/sites/default/files/ATIB_0.pdf (24.11.2014).

9. Bilder

  • Bei Annahme eines Beitrags für historioPLUS kümmern sich die AutorInnen selbstständig um den Erhalt der Bildrechte für die Publikation. Die Bildrechte sind individuell für jedes verwendete Bild abzuklären. Dabei werden von den Archiven und Bibliotheken meist konkrete Zitierrichtlinien vorgegeben (siehe untenstehende Beispiele). Zum Teil ist eine kommerzielle Nutzung von Bildern kostenpflichtig. Bei der Zitation von Bildern muss Künstler/-in, Titel des Bildes, Erscheinungsort und -jahr sowie die Institution, bei der die Bildrechte liegen, angegeben werden.

Vorname Familienname,Haupttitel. Untertitel, Erscheinungsort Erscheinungsjahr, Institution, Signatur oder online unter: Internetadresse (ggf. Datum des letzten Zugriffs).

Beispiele:
Ernst Friedrich von Teutoburg, Der Erfaehrte Hahn, Oder Kurtze Vorstellung desienigen, was muthmassentlich von dem außgang dieses blutigen Kriegs zu hoffen, ob Franckreich sein vorgesetztes Ziel erreichen werde? Freystatt 1678, Frontispiz, © Bayerische Staatsbibliothek München, Sign. 02/IV.13.4.208angeb3.

Jollain, Les Grenoüilles de Hollande, Paris 1672, Bibliothèque nationale de France, Paris, Cabinet des Estampes, Sign. QB-1 (1672)-FOL, online unter: http://images.bnf.fr/jsp/rechercherListeClichesAvancee.jsp?coteDocumentDemande=QB-1%20%281672%29-FOL (10.06.2014).

10. Audiovisuelle Materialien

  • Bei Spiel-, Experimental- und Dokumentarfilmen ist in der Regel die regieführende Person anzugeben. Wenn dies nicht möglich ist, ist mit einem Vermerk Produzent/-in oder Redakteur/-in anzuführen. Mit Erscheinungsform ist der physikalische Träger wie DVD, Blu-Ray und VHS-Kassette gemeint. Handelt es sich um eine Privataufzeichnung einer Fernsehausstrahlung etc., wird dies anstelle der Erscheinungsform vermerkt. Dem Releasejahr ist gegenüber dem Produktionsjahr der Vorzug zu geben.

Vorname Familienname, Titel des Films. Untertitel des Films, Erscheinungsform [Internationale Artikelnummer, Jahr], Dauer Min., Produktionsland Releasejahr.

Beispiele:
Jörg Brase (Redakteur), ZDF-Mittagsmagazin. Ruanda – Zwanzig Jahre nach dem Völkermord, Fernsehaufzeichnung [ZDF, 07.04.2014], 4 Min., Deutschland 2014.

Ridley Scott, Blade Runner, Fernsehaufzeichnung [ARTE, 19.11.2012], 112 Min., USA 1982.

Guido Knopp (Leitung), Die SS – Eine Warnung der Geschichte, DVD [828765046635, 2003], 154 Min., Deutschland 2002.

Peter Pokorny / Karl Rothauer, Ein Hitlerjunge und „sein“ Kriegsende. VHS Video, [Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg], 13 Min., Salzburg 1998.

11. Interviews

  • Die Angabe von Interviews im Literaturverzeichnis kann variieren. Dies hängt u. a. mit für den Artikel notwendige und verfügbare Informationen über die interviewte Person zusammen (v. a. zu bedenken ist die Anonymisierung).
  • Ein Interview wird nur im Literaturverzeichnis vollständig angeführt. Der Anmerkungsapparat (inkl. erstmalige Erwähnung) enthält ausschließlich Kurzbelege des Interviews. Der Familienname des Interviewpartners/der Interviewpartnerin wird in Kapitälchen gesetzt.
  • Siehe die Angabe von Interviews in den bisherigen Ausgaben in bspw. folgenden Artikeln:
    Mayr, Kinderverschickungen; Chalupny, Schule; Paulus, Soundtrack.

Literaturverzeichnis: Interview mit Vorname Familienname, [evtl. Details zur Person], Interviewort, Datum des Interviews.

Kurzbeleg in Fußnoten: Interview mit Vorname Familienname.

Beispiele Literaturverzeichnis:
Interview mit Adi Jüstel, Salzburg, 22.05.2015.

Interview mit Inge Kahr, Oed, 17.05.2013.

Interview mit Herta Lange, Hauptschullehrerin in Pension, geb. 1924, gestorben November 2015, Bischofshofen, 30.09.2015.

Beispiele Fußnoten:
Interview mit Adi Jüstel.

Interview mit Inge Kahr.

Interview mit Herta Lange.

12. Archivmaterial und Quellen aus Privatbesitz

  • Siehe die Angabe von Archivmaterial in den bisherigen Ausgaben z. B. in folgenden Artikeln:
    Mayr, Kinderverschickungen; Rauchenzauner, Selbstzeugnis; Niesner, Ingenieur.
  • Die Angabe von Archivmaterial kann variieren, da diese u. a. unmittelbar vom jeweiligen Archiv abhängig ist bzw. häufig von diesem vorgegeben wird.
  • Wichtig ist die Angabe des Archivs sowie Bestand und die Signatur des Materials.

Name des Archivs, Kürzel, Bestand, Signatur.

Beispiele:
Archiv der Erzdiözese Salzburg, AT–AES 7.4.1 HA 7.

CH-BAR Dossier E8100C-03#1978/40#1216*, Konzessionsgesuch und Mitberichte.

Österreichisches Staatsarchiv, AdR, BMfSoz.Verw., Jugendfürsorge, Ktn-Nr. 2603.

  • Die Angabe von Quellen aus Privatbesitz kann ebenfalls variieren. Wichtig ist dabei kenntlich zu machen, um welche Quellenart (Brief, Bild etc.) es sich handelt. Des Weiteren sofern möglich (evtl. Anonymisierung) können Angaben von Namen und dem Kurzinhalt gemacht werden.
  • Siehe die Angabe von Quellen aus Privatbesitz in den bisherigen Ausgaben z. B. in folgenden Artikeln:
    Mayr, Kinderverschickungen, Elbl, Etappenfront, Stejskal, Hoffnung.

Vorname Familienname (des Verfassers), Art und Inhalt der Quelle, Privatbesitz Vorname Nachname (des Besitzers), Erscheinungsort Erscheinungsdatum.

Beispiele:
Hartwig Balzen, Bericht über die Erlebnisse in Portugal im Juni 1948, Brief, Privatbesitz Hannelore Mauracher, Wien 21.06.1948.

Gustav Grünauer, persönliches Notizbuch, Privatbesitz der Familie Elbl.

Rosa Grünauer, Brief an Gustav Grünauer, Privatbesitz der Familie Elbl, Oberweis 21.03.1915.

Edmund Molnar, Tagebuch, Privatbesitz der Familie Molnar, verfasst im Wehrmachtsun-tersuchungsgefängnis Berlin-Tegel und Berlin-Spandau, Berlin 1943–1944.

Martin Riedlinger, Mit tausend Kindern unterwegs, Kirchenblatt, Privatbesitz Hannelore Mauracher, Wien [o. J.].