„John Bull Guards his Pudding”: Der Plumpudding als Symbol für nationale Identität in englischen Karikaturen des 19. Jahrhunderts

von Eva Nedwed

Arbeit eingereicht bei: Univ.-Prof. Mag. Dr. Arno Strohmeyer

Karikaturen beinhalten Symbole mit unterschiedlichen Bedeutungen, die für deren Aussage entscheidend sein können. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einem der wohl kuriosesten Symbole in englischen Karikaturen: dem Plumpudding. Im Mittelalter entstanden, etablierte sich der Plumpudding spätestens im viktorianischen England als eines der typischsten Weihnachtsgerichte des Landes. Karikaturisten, wie James Gillray, machten sich die Bekanntheit der Speise zunutze, um sie in ihren Zeichnungen als Symbol für England und Englishness einzusetzen. Anhand von drei Karikaturen aus dem 19. Jahrhundert wird erläutert, wie Patriotismus und Überlegenheitsgefühle in verschiedenen Kontexten durch das ungewöhnliche identitätsstiftende Nationalsymbol dargestellt wurden.

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„Wann ist ein Mann ein Mann?“ Hegemoniale Männlichkeitskonzepte in ausgewählten Karikaturen der Zeitschrift Figaro (1900–1910)

von Philipp Humer

Arbeit eingereicht bei: Univ.-Prof. Mag. Dr. Arno Strohmeyer

Die Beschäftigung mit der Konstruktion von Männlichkeiten in Bildquellen stellt nur einen kleinen Bereich innerhalb der Disziplin der Gender Studies dar. Im vorliegenden Beitrag werden anhand ausgewählter Karikaturen aus der österreichischen Zeitschrift Figaro, unter Berücksichtigung der theoretischen Überlegungen der Soziologin Raewyn Connell, Männlichkeitskonstruktionen des frühen 20. Jahrhunderts exemplarisch analysiert und damit sowohl Möglichkeiten als auch Grenzen der hegemonialen Männlichkeitstheorie aufgezeigt.

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